Sinn im Ruhestand

Eine leise, persönliche Angelegenheit

Die Frage nach dem Sinn taucht im Ruhestand häufig auf. Manchmal direkt, manchmal versteckt hinter Unruhe oder Unzufriedenheit. Und fast immer begleitet von einem inneren Zweifel:
„Müsste ich nicht längst wissen, was mir Sinn gibt?“

Viele verbinden Sinn mit großen Aufgaben. Mit Ehrenämtern, Projekten oder Zielen, die sichtbar sind. Doch diese Vorstellung kann Druck erzeugen – und den Blick verstellen.

Sinn im Ruhestand ist selten laut. Er zeigt sich nicht unbedingt in neuen Rollen, sondern oft in einer anderen Qualität des Erlebens. In Tätigkeiten, die nicht bewertet werden müssen. In Beziehungen, die Tiefe haben dürfen. In Momenten, die nicht nützlich sein müssen.

In unserer Arbeit erleben wir, dass Sinn häufig dort entsteht, wo jemand innerlich in Kontakt ist. Mit sich selbst, mit anderen, mit dem Leben. Nicht durch Optimierung, sondern durch Stimmigkeit.

Der Ruhestand lädt dazu ein, diese Stimmigkeit neu zu entdecken. Ohne Vergleich. Ohne Erwartung, „etwas daraus machen“ zu müssen.

Das bedeutet nicht, passiv zu werden. Im Gegenteil. Es bedeutet, bewusster zu wählen. Zu spüren, was Energie gibt – und was sie nimmt. Und sich zu erlauben, Prioritäten zu verändern.

Sinn ist nichts, das man einmal findet und dann besitzt. Er ist beweglich. Er verändert sich. Und er darf kleiner sein, als wir denken.

Vielleicht liegt er heute in einem Gespräch.
In einer Tätigkeit, die Freude macht.
Oder einfach darin, dem eigenen Leben aufmerksam zu begegnen.

Der Ruhestand fragt nicht nach Leistung. Er fragt nach Echtheit.

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